Gruppen- und Themenführungen

Jederzeit buchbar bei uns in der Tourist Information.

Altstadtführung

Wissen Sie, warum man die Mosbacher auch die „Kiwwelschisser“ nennt? Warum man die Pfalzgräfin Johanna allabendlich um 22:45 Uhr mit dem Lumpenglöckle in
Verbindung bringt? Oder welche Besonderheit sich unter dem Dach der Stiftskirche verbirgt? Wenn Sie diese und noch weitere Antworten erfahren möchten, dann sind Sie bei dieser Führung richtig!
Gehen Sie auf Entdeckungsreise durch Mosbachs schönste Winkel und erfahren Sie mehr zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt.
Optional zur Führung erhalten Sie die Möglichkeit, auf den 34 m hohen Rathausturm zu steigen, von dem man einen einzigartigen Blick auf die historische Altstadt erhält.

Nachtwächterführung

„Hört ihr Leut' und lasst euch sagen...“, mit diesen Worten beginnt der Mosbacher Nachtwächter seinen abendlichen Rundgang durch die historische Altstadt. Wenn in den Häusern das Licht erlischt, die ehrbaren Bürger zu Bett gehen und alles ruht und still steht, beginnt der Nachtwächter mit seinem Dienst, um über die Stadt zu wachen. Ausgestattet mit Laterne, Hellebarde und Signalhorn gibt er Einblicke in seinen Beruf, dessen Aufgaben und erzählt dabei allerlei Geschichten aus dieser Zeit, die sich in den dunklen und verwinkelten Gassen zutragen. Dem scharfen Blick des Nachtwächters entgeht nichts.

Heitere Abendführung

Bei dieser abendlichen Führung wird nicht nur großen Wert auf die besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt gelegt, sondern auch auf interessante und liebevolle Details, die bei Tageslicht häufig übersehen werden und erst durch das Anstrahlen einer Lampe richtig zum Vorschein kommen.
So manch‘ amüsante Geschichten aus damaligen Zeiten dürfen hierbei nicht fehlen.
Abgerundet wird die Führung durch herzhaftes Gebäck, Wein und Wasser und einige heitere Verse und Anekdoten auf dem Rathausturm.
Von dort aus hat man einen besonders schönen Ausblick auf die beleuchtete Stadt.
Die Führung endet um 22:45 Uhr mit dem Geläut des „Lumpenglöckles“.

Mosbacher Fachwerk

Fachwerkhäuser in Hülle und Fülle und doch keines wie das andere. Welches ist das älteste Fachwerkhaus Mosbachs und anhand welcher Methode hat man dies ermittelt? Wo findet man halbe und ganze Männer? Und warum sind manche Fachwerkhäuser eher schmucklos und unscheinbar und andere wiederum reich und aufwendig verziert? Diese spezielle Führung gibt einen leicht verständlichen Aufschluss über viele Fragen und schult den Blick – auch für Schönheit, die (noch) unter Putz verborgen ist. Die Besichtigung ausgewählter Gebäude gibt Antworten und einige Aha-Erlebnisse.

Führung in der Gutleutanlage

Die Gutleutanlage, ein spätmittelalterliches Ensemble, bestehend aus Gutleuthaus, Elendhaus und Gutleutkapelle, zählt zu den besterhaltenen Beispielen ihrer Art in Baden-Württemberg. Die Gutleutkapelle, die das Schmuckstück der Anlage ist, birgt zahlreiche Fresken und Rötelzeichnungen von einst durchziehenden Pilgern aus dem 15. Jahrhundert, die darin ihre Geschichte erzählen.

Zwei Konfessionen unter einem Dach

Die Stiftskirche St. Juliana zählt zu einer von insgesamt fünf erhaltenen Simultankirchen in ganz Baden-Württemberg und ist eine wahre Rarität. 1708 wird sie erstmals als solche erwähnt und birgt heute im Chorraum den katholischen Teil mit seiner barocken Kanzel und seinem barocken Altar sowie die Grabplatte der Pfalzgräfin Johanna. Im Langhaus, dem evangelischen Teil der Kirche, zieren beeindruckende
Fresken und ein Hallenlettner den Raum. Getrennt werden beide Kirchen durch eine dicke Mauer, in die man 2008 eine Tür für die Ökumene einbauen ließ, um beide Gotteshäuser miteinander zu verbinden.

Mosbacher Frauen im Wandel der Zeit

Kinder, Küche, Kirche - noch bis in die 70er Jahre war dies die soziale Rolle der Frau in unserer Gesellschaft. Augusta Bender, Auguste Pattberg, Bertl Bormann, Elisabeth
Silbereisen oder Dorothee Brüche-Lilienthal, sie alle waren Frauen, die trotz geringer Anerkennung und großem Widerstand nicht nur das Bild der Stadt, sondern auch das Leben der Bevölkerung mitgeprägt und mitbestimmt haben. Noch heute findet man Spuren ihres Wirkens, ihres Mutes und ihres Einflusses auf die Geschichte und auf die Entwicklung.

Als Oma und Opa selbst noch Kinder waren

Auf einer Zeitreise beginnend im 9. Jahrhundert warten viele interessante, heute teilweise unbekannte Gegenstände und Begriffe wie z. B. Kerbholz, Feldschütz oder Lockenschwere, aber auch abenteuerliche Geschichten auf die Zuhörer. Diese Führung richtet sich vor allem an Kinder und deren
Großeltern. Die Magd Elsa, die im 18. Jahrhundert gelebt hat, kann sich noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Sie erzählt und veranschaulicht auf einfache Art und Weise, wie z. B. unsere Vorfahren gelebt haben, mit welchen Spielsachen einst gespielt wurde und wie der Alltag eines Kindes hinter der Stadtmauer aussah.

Kulinarische Reise durch Mosbach

„Eine Stunde ruh’n oder tausend Schritte tun.“ Hier wird der „Verdauungsspaziergang“ vorgezogen. Bei dieser Kombination aus Altstadtführung und Kulinarik lernt man Mosbach nicht nur von seiner historischen, sondern auch von seiner
genussvollen Seite kennen. Drei ausgewählte Gastronomen sorgen mit einer Vor-, Haupt- und Nachspeise dafür, dass Ihr Gaumen verwöhnt wird und Sie die Führung garantiert nicht hungrig beenden. Ein zum Gang passendes Getränk und manche kleine Überraschung vom Ratsherrn während der Führung dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Der Kandel und seine Mühlen

Der Mosbacher Kandelbach hatte viele Jahrhunderte eine große Bedeutung in und für die Stadt. Er diente nicht nur als Viehtränke, Putzwasser oder der täglichen Wasserversorgung, er trieb auch innerhalb und außerhalb der Stadtmauern die Mühlen an und war äußerst wichtig bei der
Brandbekämpfung. Anfang der 30er Jahre verschwand der Bachlauf fast völlig aus dem Stadtbild, wurde jedoch in den letzten Jahrzehnten im Zuge der Stadtsanierung wieder
reaktiviert, so dass er heute wieder stellenweise sichtbar durch die Gassen verläuft.

Mosbach im Mittelalter

Bei dieser Führung, die im 15. Jahrhundert spielt, wird die hohe Zeit des Mittelalters wieder lebendig. Welche Rolle spielte damals die Kirche? Wie stand es mit der Hygiene und der medizinischen Versorgung? Und welche Strafen wurden auferlegt, wenn man vor Gericht stand? Hier geht es vor
allem um die Lebensumstände und den Alltag der Bürger in Mosbach. Orte des Geschehens werden besucht, um die Geschichte und das Leben der damaligen Zeit besser zu
verstehen und mit anderen Augen zu sehen.

Zunft- und Handwerkerzeichen

Wer aufmerksam durch Mosbachs Altstadt geht, findet an vielen Häusern sogenannte Handwerker- und Zunftzeichen, besondere Haus- oder Schlusssteine.
Wie so manch gut situierte Familie oder Geschlecht des Mittelalters, hatten auch die Zünfte ihr eigenes Symbol. Diese waren von sehr großer Bedeutung für das Verständnis der jeweiligen Zunft nach innen, sie dienten aber auch als Werbung oder als „sprechendes Zeichen“ für die das Lesens nicht mächtige oder anders sprechende Bevölkerung.

Zu den Höhen der Stadt - Auf zum Weiler Hardhof!

Bei dieser geführten Exkursion, die mit mehreren Zwischenstopps durch den Wald zu den höchsten Höhen der Stadt führt, werden Themen wie Wellness um 1900, Arbeitseinsatz in Notzeiten, die Geistereiche – ein Baum zum Gruseln und viele weitere interessante Aspekte behandelt, die sich rund um den Hardwald und den Hardhof eröffnen. Festes
Schuhwerk wird empfohlen.

Der kleine Jakobsweg: „ wir sind dann mal weg “ (Ein Abschnitt auf dem Jakobsweg)

Das Pilgern spielt in einigen Religionen nicht nur eine sehr wichtige Rolle, sondern hat auch eine lange geschichtliche Tradition. Damals noch von Kirchen oder Fürsten organisiert und finanziert, machen sich heute viele Pilger im Alleingang auf den Weg, um innere Ruhe, neue Lebenskraft oder zu sich selbst zu finden.
Auch in Mosbach haben Pilger ihre Spuren hinterlassen. Von der Gutleutkapelle, die Rötelzeichnungen von Pilgern aufweist, geht es auf einer meditativen Wanderung entlang der Elz, dem offiziellen Jakobsweg, bis nach Neckarelz zur dortigen Martinskirche und dem Tempelhaus. Die Wanderung wird durch ein zünftiges Pilgervesper abgerundet.

Nachtwächterführung für Familien

Warum gab es damals eigentlich einen Nachtwächter? Wann benötigte er das Signalhorn? Und was ist eine Hellebarde und wofür brauchte er diese? Fragen über Fragen, die allein der Nachtwächter am besten erklären kann. Zu dieser Führung sind vor allem Kinder und Familien eingeladen, die mit ihm durch die dunklen und verwinkelten Gassen der Altstadt
gehen möchten. Gerne dürfen Kinder den Nachtwächter bei seiner Arbeit unterstützen und ihre eigene Laterne zur Führung mitbringen. Nach getaner Arbeit gibt es dann sogar noch einen wärmenden Kinderpunsch.

Historischer Ortsrundgang Neckarelz

Einst herrschten in Neckarelz, dem zweitältesten Stadtteil Mosbachs, die Römer, später Ritter und dann die Burgherren. Industrialisierung, Schienen und Straßen veränderten das Gesicht dieser gewachsenen Kulturlandschaft. So lässt sich der strukturelle Wandel der vergangenen Jahrhunderte
nachvollziehen. Einige bedeutende Stationen sind z. B. das Alfeld’sche Haus des gleichnamigen Landwirts und Erfinders, die „Alte Posthalterei“, in der  Goethe 1815 nächtigte und sich bitterböse über die Kälte beschwerte, die Kellerei von 1602, in der sich heute das Bildungshaus Neckarelz befindet, das Tempelhaus, eine ehemalige Johanniterburg und vieles mehr.

Das Tempelhaus in Neckarelz

Mosbach hat viele Besonderheiten und wahre Schätze zu bieten. Eines davon ist das Tempelhaus im von der Innenstadt ca. 4 km entfernten Stadtteil Neckarelz. Es ist nicht nur das älteste Gebäude der Stadt, es ist auch die einzige in ihrer authentischen Form erhaltene Johanniterburg in ganz Baden-Württemberg, die 1300 das erste Mal in einer Urkunde
erwähnt wird. Historiker schätzen das Tempelhaus jedoch deutlich älter. Zu den Kunstschätzen des als katholische
Kirche genutzten Gebäudes, das einst sogar als Scheune diente, zählt der Conradusstein, eine Grabplatte aus der Zeit um 1300.

Weihnachtliche Altstadtführung

Wenn die Stadt funkelt und glitzert, der Duft von gebrannten
Mandeln, duftenden Waffeln und heißem Glühwein in die Nase steigt und weihnachtliche Musik ertönt, dann ist eine Altstadtführung durch Mosbachs romantische Gassen ein ganz besonderes Erlebnis. Entlang der zahlreichen Sehenswürdigkeiten wird auf die schönste Zeit des Jahres eingestimmt. Als Abschluss folgt die Besteigung des 34 m hohen Rathausturms, von dem man nicht nur einen einmaligen Blick über das weihnachtliche Mosbach erhält, sondern auch einen aufwärmenden Glühwein/Kinderpunsch und Adventsgebäck geboten bekommt.

„So häwwe mir friar geschwetzt“

Redensarten, Redewendungen und Anekdoten stehen im Mittelpunkt dieser besonderen Altstadtführung durch Mosbachs Gassen und Winkel.Bei dieser Führung, bei der die  Mundart nicht zu unterschätzen ist, sollte man genau hinhören, was die Gästeführerin von Mosbacher Originalen, ihren „Haisern, Scheiern un’d Leut“ zu schwätzen hat. Im Kurpfälzer Dialekt erfahren die Besucher natürlich auch Interessantes zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie rund um alte Bräuche und Gepflogenheiten von damals und heute. 

Geopark-Führungen

Heimische Wildkräuter und ihre Verwendung in der Küche

Bei diesem Workshop begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der einheimischen Wildkräuter und –früchte im Nüstenbacher Tal oder am Schreckberg. Je nach Jahreszeit gibt es nicht nur viel über diese kulinarischen Köstlichkeiten zu erfahren, sondern auch Interessantes über ihre Verwendung. Auf Wunsch ist die Zubereitung von
Gerichten/Getränken möglich.

Wasserwelten

Kleine und große Naseweise sind eingeladen, in einem der Mosbacher Bäche auf Entdeckungsreise zu gehen und den Lebensraum Bachaue mit seinen verschiedenartigen
Bewohnern hautnah zu erleben. Man ist zu Gast in einer
stillen und dem ständigen Wandel unterworfenen Welt und kann die Kraft des Wassers mit allen Sinnen erleben sowie mit verschiedenen Experimenten erforschen.
Wassersandalen und wassertaugliche Kleidung, sowie
Sonnen-und Insektenschutz nicht vergessen! Lupe, Eimer und Kescher sind empfehlenswert.

Der Odenwälder Elzbach

Wissen Sie, was eine Fischaufstiegshilfe ist? Oder ein selbstregelnder Klappen-Stauwehr? Oder wie viele Fischarten im Odenwälder Elzbach beheimatet sind? Die Elz ist ein
typischer Mittelgebirgsbach mit einer Länge von ca. 39 km. Große Fischschwärme, der seltene Strömer, unter Schutz stehende heimische und exotische Pflanzenarten sowie viel Heimat- und Baugeschichte entlang seines Ufers zeichnen die Elz aus. Einer, der sich damit besonders gut auskennt, ist der ehemalige Gewässerwart und Geopark-vor-Ort-Begleiter, Kurt Streit. Gutes Schuhwerk wird auf der ca. 3 km langen Wanderung empfohlen.

Kontakt

Tourist Info
Marktplatz 4
74821 Mosbach

Öffnungszeiten

Mo - Fr     09:00 - 17:00 UhrSa              09:00 - 13:00 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten
01.10. bis 30.04.:
Mo - Fr 9:00 - 13:00 Uhr &
14:00 - 17:00 Uhr