Historisches Rathaus ab 18. Mai eingerüstet – Oberbürgermeister zieht ins Palm’sche Haus
Das historische Rathaus in Mosbach wird umfassend saniert: Ab 18. Mai beginnen sichtbare Arbeiten an Fassade, Dach und Turm des denkmalgeschützten Gebäudes.
Das historische Rathaus in Mosbach wird ab dem 18. Mai vollständig eingerüstet – die denkmalgerechte Sanierung geht damit sichtbar in die nächste Phase. ©Stadt Mosbach
Das historische Rathaus in Mosbach wird ab Montag, 18. Mai, vollständig eingerüstet. Mit dem Aufbau des Fassadengerüsts beginnt ein weiterer wichtiger Abschnitt der laufenden denkmalgerechten Sanierung des markanten Gebäudes am Marktplatz. Die Arbeiten werden damit künftig auch im Stadtbild deutlich sichtbar sein.
Die Sanierung des historischen Rathauses läuft bereits seit einiger Zeit. Nach ersten Maßnahmen im Dachbereich sowie umfangreichen Untersuchungen der historischen Bausubstanz folgen nun Arbeiten an Dach, Turm und Fassade. Ziel der umfassenden Sanierung ist es, das bedeutende Bauwerk langfristig zu erhalten und gleichzeitig funktional für die Zukunft aufzustellen.
Das Rathaus zählt zu den prägendsten historischen Gebäuden der Mosbacher Altstadt. Seine Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück: Das heutige Gebäude entstand in den Jahren 1557/58 auf den Fundamenten der ehemaligen Cäcilienkirche, die im Zuge der Reformation zum Rathaus umgebaut wurde. Bis heute sind Teile des ursprünglichen Kirchenbaus, darunter historische Gewölbe, erhalten.
Oberbürgermeister Julian Stipp bezeichnete die Sanierung bereits zu Jahresbeginn als eines der zentralen Projekte im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2026. Mosbach feiert „50 Jahre Große Kreisstadt“ sowie „1.200 Jahre Mosbach“.
Verwaltungsbetrieb bleibt gewährleistet – Büro des Oberbürgermeisters zieht vorrübergehend aus
Mit Beginn der Einrüstung kann es in den kommenden Monaten rund um das Rathaus zumindest zu optischen Einschränkungen kommen. Die Zugänglichkeit zum gegenüberliegenden Verwaltungsbau sowie der Verwaltungsbetrieb bleiben jedoch weiterhin gewährleistet. Das Vorzimmer sowie das Büro des Oberbürgermeisters Julian Stipp werden für die Dauer der Arbeiten im Obergeschoss des gegenüberliegenden und berühmten Palm’sche Haus am Marktplatz untergebracht sein. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher um Beachtung.
Wahrzeichen für die Zukunft erhalten
Die Sanierung des historischen Rathauses verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit dem Anspruch, das Wahrzeichen der Stadt dauerhaft zu sichern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. „Natürlich bringt so eine Baustelle auch Einschränkungen mit sich – aber am Ende lohnt sich der Aufwand. Wir erhalten damit eines der wichtigsten Gebäude unserer Stadt und machen es fit für die kommenden Jahrzehnte“, sagt Oberbürgermeister Julian Stipp.
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