Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die im Jahr 2025 Verstorbenen am 16. Januar

Die Stadt Mosbach lädt am 16. Januar 2026 um 17 Uhr zum ökumenischen Gedenkgottesdienst für die 2025 verstorbenen Bürgerinnen und Bürger in die Stiftskirche ein.

In der Stiftkirche wird es einen öffentlichen Gottesdienst geben. ©Thomas Kottal

In der Stiftkirche wird es einen öffentlichen Gottesdienst geben. ©Thomas Kottal

Die Stadt Mosbach lädt die Bevölkerung am Freitag, 16. Januar 2026, zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Gedenken an die im Jahr 2025 verstorbenen Bürgerinnen und Bürger ein. Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr in der Stiftskirche, Kirchplatz 6 in Mosbach und wird von Pfarrerin Bianca Meinzer sowie Pater Konrad Liebscher gestaltet. Während Mitglieder des Gemeinderates die Namen der Verstorbenen verlesen, ertönt traditionell das Lumpenglöckchen.

Im Anschluss eröffnet der Gemeinderat im Rathaus die Ratsherrenweckfeier, eine der ältesten Mosbacher Traditionen. Die Wurzeln der internen Veranstaltung reichen bis ins Jahr 1447 zurück, als Pfalzgraf Otto I. eine jährliche Seelenmesse für sich und seine Familie verfügte. Ratsherren, die der Messe fernblieben, mussten eine Strafe entrichten – wer teilnahm, erhielt als Zeichen der Anerkennung den Ratsherrenwecken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Brauch wiederbelebt und wird bis heute gepflegt. Die Feier umfasst traditionell die Verteilung der Wecken, einen Festvortrag sowie ein schlichtes gemeinsames Mahl.

Den diesjährigen Festvortrag hält Barbara Bosch, ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen sowie die baden-württembergische Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Quartetto Raddoppiamento.