Atemschutzgeräteträger für Region ausgebildet – Erfolgreicher Lehrgang in Mosbach

In Mosbach werden regelmäßig Feuerwehrangehörige für den gesamten Neckar-Odenwald ausgebildet. 

Gruppenbild des gesamten Lehrgangs für Atemschutzgeräteträger 2026. © Feuerwehr Mosbach

Gruppenbild des gesamten Lehrgangs für Atemschutzgeräteträger 2026. <b© Feuerwehr Mosbach

Am Ausbildungsstandort Mosbach fand vom 18. bis 28. Februar erneut ein Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger statt. Feuerwehrangehörige aus Adelsheim, Aglasterhausen, Billigheim, Buchen, Haßmersheim, Mosbach, Obrigheim und Waldbrunn wurden dabei für den Einsatz unter Atemschutz ausgebildet.

Theorie und erste praktische Übungen

Im theoretischen Teil beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Atmung unter Atemschutz, den Voraussetzungen der Einsatztauglichkeit, Atemgiften und deren Wirkung sowie mit den grundlegenden Einsatzregeln im Atemschutzeinsatz. Zudem erhielten sie eine Einführung in Aufbau und Funktion der verschiedenen Atemschutzgeräte.
Im Anschluss folgten umfangreiche praktische Übungen. Zunächst stand die Gewöhnung an das Tragen der Ausrüstung – darunter Filtergeräte und Pressluftatmer – im Mittelpunkt. Diese sogenannten Gewöhnungsübungen wurden traditionell in Mosbach durchgeführt.

Darauf aufbauend trainierten die angehenden Atemschutzgeräteträger realitätsnahe Einsatzsituationen. Dazu gehörten unter anderem die Schlauchvornahme in verrauchten Bereichen, der Umgang mit dem Strahlrohr, das systematische Absuchen verrauchter Räume sowie Maßnahmen zur Menschenrettung. Auch das richtige Verhalten bei einem Atemschutznotfall wurde intensiv geübt.
 

Belastungsübung und Abschlussprüfung

Ein weiterer Ausbildungsteil fand in der Zentralen Atemschutzanlage in Walldürn statt. Dort absolvierten die Teilnehmenden zunächst eine Belastungsvorübung und anschließend die Hauptbelastungsübung. Diese umfasste unter anderem Fahrradfahren, Laufbandtraining, Leitersteigen, Schlaghammerziehen sowie das Durchlaufen einer Orientierungsstrecke.
Am 28. Februar schlossen die Teilnehmenden den Lehrgang mit einem schriftlichen sowie einem praktischen Leistungsnachweis ab. Dabei mussten sie unter anderem einen verrauchten Raum absuchen, eine Menschenrettung durchführen und den sicheren Umgang mit gefährlichen Gegenständen – etwa Gasflaschen – demonstrieren.

Im Rahmen der Urkundenübergabe bedankte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Bruno Noe bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement sowie bei den Ausbilderinnen und Ausbildern für die fachkundige Leitung und die hervorragende Organisation des Lehrgangs. „Der Einsatz unter Atemschutz gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Umso wichtiger ist eine fundierte Ausbildung, wie sie in diesem Lehrgang vermittelt wurde“, betonte Noe.

Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen den Feuerwehren der Region nun weitere qualifizierte Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger für den Einsatzdienst zur Verfügung.